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S wie ... Stärken und Schwächen

S wie ... Stärken und Schwächen

Die Frage nach den Stärken und Schwächen ist ein alter Hut und zählt trotzdem zu den gefürchtesten Fragen im Vorstellungsgespräch. Interessanterweise haben viele Bewerber trotzdem keine Antwort auf die Frage parat, obwohl sie so vorhersagbar ist. Denn die Frage nach den Stärken und Schwächen begegnet Bewerbern mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenngleich in unterschiedlichen Gewändern: mal ganz klassisch wie »Nennen Sie doch bitte drei Stärken und drei Schwächen« oder auf der Metaebene anspruchsvoller formuliert wie »Wenn ich Ihren Chef fragen würde, was Sie gut können und was Sie noch lernen müssen, was würde er mir sagen?«

Viele Menschen sind unsicher bezüglich ihrer Stärken und Schwächen, was nicht selten zu floskelhaften Antworten oder sogar schlicht falschen und für den Bewerber nachteiligen Statements führt. Offenbar fällt es leichter, Beispiele aus Bewerbungsratgebern zu übernehmen, als die eigenen Lernfelder zu ergründen. Wir möchten Ihnen von Standardratschlägen, Floskeln und Platitüden bei der Beantwortung dieser Frage ganz deutlich abraten, denn Floskeln werden Ihnen nicht gerecht und schaden Ihnen außerdem.

  • Bitte nennen Sie keine »vorgefertigten« Schwächen. »Ungeduld« ist beispielsweise das Unwort aller Schwächen, das sie unbedingt aus Ihrer Selbstpräsentation streichen sollten, denn Generationen von Bewerbern vor Ihnen haben es schon abgenutzt. Und selbst wenn Sie tatsächlich manchmal ungeduldig sein sollten, heben Sie sich damit nicht von den anderen ab. Also ein Grund mehr, darauf zu verzichten.
  • Nennen Sie keine Schwächen, die sie früher hatten, die keine sind oder die irrelevant sind (»Ich bin verrückt nach Schokolade« - ja das kommt vor), denn damit nehmen Sie Ihren Gesprächspartner nicht ernst. Tabu ist auch, keine Schwäche zu haben oder von der Frage völlig überrascht zu werden.
  • Vielleicht fällt es Ihnen leichter, eine Antwort zu finden, wenn Sie Stärken und Schwächen nicht schwarz-weiß betrachten sondern als Ausprägung einer Eigenschaft auf einer Dimension z.B. mit den beiden Endpolen Pragmatismus versus Perfektionismus und sich fragen, zu welchem der beiden Pole Sie tendieren. Dann gilt es zu schauen, was das für die Aufgabe zu bedeuten hat, um die es geht. In welchen Fällen ist diese Tendenz oder Ausprägung eher vorteilhaft, wann eher von Nachteil. Und was tun Sie, um diese Tendenz im Griff zu haben?

Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Lernfeldern gelingt nicht in fünf Minuten, aber es lohnt sich, authentische und gleichermaßen souveräne Antworten zu haben. Und wenn Sie allein nicht weiterkommen, weil Sie selbst im wahrsten Sinne des Wortes »zu nah an sich dran sind«, dann kann professioneller Rat helfen.

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